Gesundheit an erster Stelle

Ein Kompliment an unsere Mitglieder, die für unser Stammbuch die Gesundheit an erste Stelle gesetzt haben. Ende letzten Jahres wurde bei der Festlegung des Zuchtziels die Gesundheit als Priorität 1 benannt. Das bedeutet, dass wir uns alle dafür einsetzen, die Herausforderungen im Gesundheitsbereich anzugehen. Herausforderungen anzunehmen beginnt damit, den Mut zu haben, sich diesen Herausforderungen zu stellen.

Als Stammbuch müssen wir das nicht alleine machen. Uns helfen Universitäten, Wissenschaftler, ganz zu schweigen von der Fenway Foundation in den USA. Natürlich gab es schon Kontakt zu ihnen, und wir hatten vor ein paar Wochen ein paar digitale Beratungsgespräche mit diesen Menschen. Was für ein Engagement und was für einen Antrieb dieses Team hat, zur Gesundheit des Friesenpferdes beizutragen. Sie forschen derzeit an der Ösophaguslähmung. Zu diesem Zweck suchten sie die Zusammenarbeit mit einer Reihe von Spitzenuniversitäten, mit denen die gesamte Forschung zu einer internationalen Zusammenarbeit geworden ist. Es wurde eine pragmatische und wissenschaftlich fundierte Untersuchung aufgebaut, eine zeitraubende und mühsame Arbeit. Diese Untersuchung ist jetzt in vollem Gange und die Forscher geben an, dass sie einige Zeit, möglicherweise sogar einige Monate, brauchen, um verantwortungsvolle Schlussfolgerungen ziehen zu können und ihre Ergebnisse mit dem Stammbuch zu teilen.

Ich kann und will nichts Inhaltliches zu dieser Forschung sagen, weil sie noch nicht abgeschlossen ist. Wir werden unsere Mitglieder natürlich informieren, wenn diese Untersuchung abgeschlossen ist. Denn nur gemeinsam und unvoreingenommen können wir diesen Herausforderungen begegnen. Es ist verfrüht und unklug, jetzt zu Schlussfolgerungen zu kommen, solange die Untersuchung noch nicht abgeschlossen ist. Erst wenn die Untersuchung abgeschlossen ist, können auf Basis der Ergebnisse geeignete Maßnahmen ausgewählt werden.

Wenn ihre Forschung abgeschlossen ist, möchte die Fenway Foundation untersuchen, ob ein Test entwickelt werden kann, damit gute Entscheidungen in der Zuchtwahl getroffen werden können. Das Stammbuch hat natürlich Geld reserviert, um die Herausforderungen im Gesundheitsbereich anzugehen. Und wo Mitarbeit vom Stammbuch gefordert ist, ist diese selbstverständlich gegeben, denn im Interesse der Gesundheit unserer schönen schwarzen Perlen ist alles Wissen und Engagement notwendig.

Tineke Schokker
KFPS-Vorsitzende

 

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