Louise Hompe: „Friesische Züchter können stolz auf ihr Erbe sein.“

Louise Hompe nam op de hengstenkeuring afscheid van de inspectie (foto: Leanjo de Koster)

Im Phryso November lesen Sie ein Interview mit der markanten Louise Hompe, die als Mitglied des KFPS-Jurykorps ein bekanntes Gesicht bei Körungen ist. Louise hat sich von der Inspektion verabschiedet, möchte aber so lange wie möglich als Jurymitglied für ihr geliebtes Friesenpferd aktiv bleiben.

Lebensaufgabe

Louise Hompe fungierte im Januar letzten Jahres letztmalig als Vorsitzende der Hengstkörungsjury und verabschiedete sich von der Inspektion. „Meine Aufgabe in der Inspektion war es, neue Jurymitglieder auszubilden und das Jurykorps weiterzubilden. Das habe ich immer gerne gemacht. Es ist enorm wichtig, junge Menschen zu begeistern und zu binden“, sagt Louise, die auch in ihrem Berufsleben im vergangenen August als Ausbildungsleiterin am Alfa College in Groningen in den Ruhestand gegangen ist und die Förderung junger Menschen als wichtige Lebensaufgabe gesehen hat.

Moderne Auffassung

Zusammen mit Onno van Praag und Ineke van Gent gründete Louise eine Zucht unter dem Namen ‚Fan ‚e Grupstal‘. Die drei züchteten mehrere Modelstuten und zwei Stammbuchhengste aus der bewährten Celma-Linie aus Stamm 15: Gaije 295 und Tsjalke 397. Lolke 371, der eine ‚Fan ‚e Grupstal‘ Großmutter hat, stammt aus dem gleichen Mutterstamm. Gaije 295 wurde sowohl unter dem Sattel als auch im Tuigen im Sport vorgestellt. Das war damals, Anfang der 90er Jahre, einmalig, aber Louise war überzeugt, dass Dressur und Tuigen gut kombinierbar sind: „Das war damals eine moderne Auffassung.“

Stolz auf ihr Erbe

Louise hat viel erlebt. Etwa das erste Mal, dass ein Jury-Team zum Beispiel ausschließlich aus Frauen bestand, das war 1988 so besonders, dass es in die Zeitung kam. Als Jurymitglied reiste sie auch in alle Ecken der Welt: „Friesenpferde haben einen langen Weg zurückgelegt. Die friesischen Züchter können stolz auf ihr Erbe sein“.

Friesenpferde auf der ganzen Welt

Louise sieht das Friesenpferd nicht nur als gesundes und lernbegieriges Sportpferd, sondern auch weiterhin als Familienpferd und hofft, dass dies auch in Zukunft so bleibt: „Dass das Friesenpferd das Familienpferd bleibt, an dem mehrere Generationen Freude haben, vom Kind bis zur Oma. Ich würde mich freuen, wenn wir das als Stammbuch bewahren können, um mit dem Friesen überall auf der Welt unterwegs zu sein, und um hoffentlich eines Tages einen Friesen bei den Olympischen Spielen zu sehen. Der Rassetyp und der ehrliche und gelehrige Charakter machen sie zu einer so besonderen Rasse.“

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